16.02.2019 – 28.04.2019

Eröffnung Freitag 15.02.

Anna Lea Hucht

Lebensräume, Seelenräume. Stille Interieurs, angefüllt mit ihren Bewohnern, mit Masken, Köpfen, Möbeln, sorgsam positionierten Objekten. Das ist die Szenerie in den Aquarellen von Anna Lea Hucht (*1980). Sie sind äußerst detailreich, minutiös und fein ausgearbeitet. Trotz des Bekenntnisses zur Figuration verzichtet Anna Lea Hucht auf einen an fotografischen Grundlagen und Wirkungen orientierten Illusionismus. Mit dieser Überwindung des Vorhandenen öffnet sich in der Hinwendung zum Erfundenen die höchst eigenartige Huch’schen Bildwelt. Die Zeit scheint angehalten, ein surrealer und verrätselter Zwischenraum öffnet sich. Daneben gibt es Keramiken – Objekte, wie sie auch in den Papierarbeiten vorkommen könnten. Anna Lea ist mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem 2015 mit dem Bonner Kunstpreis.